Emmaus

Auf dem Weg des Glaubens

Niemand braucht sich allein auf den Weg zu machen, um zum Glauben zu finden. Grundidee des Emmaus-Kurses ist es, Menschen dabei zu begleiten und zu ermutigen. Dahinter steht die Erfahrung, dass sich der Glaube oft über einen längeren Zeitraum entwickelt und persönliche Beziehungen dabei eine wichtige Rolle spielen. Der Emmaus-Kurs ist daher ganz bewusst von einer freundschaftlichen Atmosphäre geprägt, in der sich gute Gespräche entwickeln können.

Der Name Emmaus-Kurs geht auf einen Bericht im Lukas-Evangelium zurück (Lukas 24,13-35). Zwei Männer begegnen auf dem Weg von Jerusalem ins Dorf Emmaus einem Unbekannten. Er begleitet sie und verhilft ihnen im Verlauf ihrer Gespräche zu einem tieferen Verständnis des Glaubens. Abends bei Tisch, als der Unbekannte das Brot bricht, erkennen sie Jesus in ihm. Dieser Emmaus-Weg ist daher zu einem Symbol geworden, dass es sich bei dem Weg zum Glauben um einen allmählichen Erkenntnisprozess handelt.

Entdeckungen auf dem Wege

Auch im Verlauf des Emmaus-Kurses werden die Inhalte des Glaubens auf einem Weg entdeckt, den Glaubens-Sucher gemeinsam mit Christen zurücklegen. Der Kurs, der oft mit einem Schnupperabend beginnt, gliedert sich in drei Themengebiete: „Was Christen glauben“, „Wie Christen im Glauben wachsen“ und „Als Christ im Alltag leben“. An mehreren Stationen (maximal 16) wird über wichtige Themen des christlichen Glaubens gesprochen: über Gott, Jesus, den Heiligen Geist, die Bibel, das Gebet, das Abendmahl und die Gemeinde bis hin zu Gottes Liebe zu den Menschen, die zu erfahren unser Leben und unsere Beziehungen entscheidend verändert.

Der Emmaus-Kurs wendet sich gleichermaßen an Menschen, die der Kirche fernstehen, als auch an näher Interessierte sowie an Glaubende, die auf ihrem Weg bestärkt werden möchten. Anregend sind gerade auch Gespräche zwischen Menschen, die auf ihrem Glaubensweg ganz unterschiedlich vorangekommen sind. Unterwegs werden Gottesdienste gefeiert, die als Meilensteine zur eigenen Standortbestimmung dienen. Sie bieten zugleich die Möglichkeit, die Gemeinde Schritt für Schritt näher kennenzulernen.

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Warum Glaubenskurs?!

»Die Gemeinschaft bei der Freizeit hat mich total begeistert. Am Anfang war ich ja skeptisch, aber manche Bibelarbeiten haben mich echt gepackt. Ich denke drüber nach, mich taufen zu lassen. So ein Glaubenskurs würde mir sicherlich das Wichtigste vom christlichen Glauben vermitteln.«

Mark D., 17 Jahre


»Schweren Herzens haben wir uns vor einem halben Jahr entschieden, für meine Mutter einen Platz im Seniorenheim zu besorgen. Zuhause ging es einfach nicht mehr. Zufällig war es ein Haus der Diakonie. Zu DDR-Zeiten sind wir irgendwann aus der Kirche ausgetreten. Was mich aber nun beeindruckt hat ist, wie herzlich die Mitarbeiter mit den Bewohnern umgehen. Nächstenliebe ist da nicht nur ein Wort. Jetzt möchte ich doch mal wissen, was wirklich dran ist am Christentum.«

Monika D. 55 Jahre

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Projektbüro AMD: „Kurse zum Glauben“
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